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Es werden Posts vom Mai, 2025 angezeigt.

⚠️ Alltägliche Hindernisse und Gefahren - 3️⃣

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  3️⃣ Straßen sicher überqueren – ein täglicher Kampf zu Fuß 🚶‍♀️ Als Fußgängerin möchte man sicher von einer Straßenseite zur anderen gelangen. Doch oft fühlt es sich an, als hätte der Straßenraum nur für Autos Priorität – nicht für Menschen. 🚦 Querungshilfen sind oft keine Hilfe Sogenannte  Querungshilfen  – kleine Mittelinseln – wirken auf den ersten Blick sinnvoll. Aber in der Praxis: muss man dort häufig  lange warten , bis eine Lücke im Verkehr entsteht, können Autos  weiterfahren , ohne Rücksicht auf Wartende zu nehmen, und für viele Menschen (z. B. mit Rollator, Kinderwagen oder Sehbehinderung) sind sie  kein echter Ersatz für einen Zebrastreifen . Die Querungshilfe ist insofern keine Hilfe, wenn man vorher und nachher einen uneinsehbaren Radweg überqueren muss. 📍 An der  Ortenberger Straße , Höhe Edeka, ist eine Querungshilfe, die für Menschen mit Rollator 1. einen weiten Umweg bedeuten und 2. für schnelle Autofahrer aus der Friedrichstraße...

⚠️ Alltägliche Hindernisse und Gefahren - 2️⃣

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2️⃣ Gemeinsame Wege – ständige Vorsicht statt Entspannung Als Fußgängerin wünscht man sich eigentlich eines: In Ruhe gehen zu können. Doch auf sogenannten  gemeinsamen Geh- und Radwegen  wird das zunehmend zur Herausforderung – und manchmal zur Zumutung. 🚲  Radfahrer mit hohem Tempo  sind fast täglich ein Problem. Sie rauschen oft mit hoher Geschwindigkeit vorbei, überholen ohne Abstand oder Ankündigung, und viele sind sich nicht bewusst, dass Fußgänger hier  Vorrang  haben. 📍 In der  Bruchstraße , Nähe Bleiche, hat mich ein Radfahrer mit Affenzahn überholt – ohne Klingel, ohne Abstand. Ich hatte Glück. 🛴  E-Scooter  sind oft noch schwerer zu hören – und noch unberechenbarer. Ihre Fahrerinnen und Fahrer achten selten auf Fußgänger und nutzen oft auch  Spielstraßen  oder Gehwege verbotenerweise.  ❌ Auch die  Richtungsregeln  werden ignoriert: In der  Ortenberger Straße  waren gleich  fünf Radfahrer in...

⚠️ Alltägliche Hindernisse und Gefahren - 1️⃣

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  1️⃣ Schlechte Gehwege – Stolperfallen im Alltag Viele Gehwege in Offenburg sind für Fußgängerinnen und Fußgänger keine sicheren Wege, sondern eine tägliche Herausforderung. Dabei geht es nicht nur um Ästhetik, sondern um ganz reale Gefahren: Schräge oder beschädigte Wege  erschweren das Gehen, vor allem für Menschen mit Rollator, Kinderwagen oder Gleichgewichtsproblemen. In der  Blumenstockstraße  etwa liegt der Gehweg schräg, ist teilweise verschmutzt, und Autos parken zur Hälfte darauf. Ich habe dort kaum Platz zum Gehen – und das mitten im Wohngebiet. Verunreinigungen, Einfahrten und Unebenheiten  machen den Gehweg zum Hindernisparcours. Besonders kritisch wird es, wenn gleichzeitig Fahrräder oder E-Scooter unterwegs sind – denn ein Ausweichen ist kaum möglich. In sogenannten  Spielstraßen , wie der  Lange Straße , sollte der Straßenraum eigentlich sicher nutzbar sein. Doch ich empfinde dort zunehmend Angst – die Fahrzeuge kommen teils so nah, das...

Fuss e.V. Freiburg: 🚶‍♀️🚴‍♂️ Fuß oder Rad - Freund oder Feind?

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  Fuß und Rad – Freund oder Feind? Wenn es denn so einfach wäre. Klar ist: Zufußgehende haben häufig gute Gründe, sich über „Kampfradler“ aufzuregen, und Radfahrende ärgern sich nicht selten über Fußgänger:innen, die Radwege ignorieren und ihnen im Weg herumlaufen. Der Platz ist begrenzt und nicht immer kann oder will Rücksicht genommen werden. Da kommt schon Feindschaft auf – mehr von Fuß gegen Rad, denn die Zufußgehenden sind in aller Regel die Schwächeren. Aber die Radelnden sind auch die Schwächeren, nämlich gegenüber den Autofahrenden. Und genau da muss die Solidarität von Fuß und Rad anfangen. Wir sollten uns gemeinsam für eine Umverteilung des öffentlichen Raumes einsetzen und die Dominanz der Kraftfahrzeuge zurückdrängen. Die ihre Kraft und Dominanz ja bereits im Namen führen. Folglich setzt sich unser Verein nicht primär für den Kampf gegen Kampfradler ein, sondern  für ein friedliches Miteinander aller Verkehrsformen . Dazu gehört dann auch der öffentliche Personenve...

Ungleichbehandlung im Straßenverkehr

Nach den vielen konkreten Alltagserlebnissen möchte ich in diesem Beitrag einen Schritt zurücktreten – und fragen: Warum ist das eigentlich so ungerecht verteilt? Wer bekommt Platz, Zeit und Aufmerksamkeit? Als Fußgängerin merke ich jeden Tag, wie unterschiedlich der Straßenraum verteilt ist. Während Autos breite Fahrbahnen, Parkflächen, grüne Wellen und klare Vorfahrt genießen, müssen Fußgänger/innen oft warten, ausweichen oder gefährliche Kompromisse eingehen. 1. Wer darf warten – wer darf fahren? Bei vielen Ampeln spüren Fußgänger/innen die Ungleichbehandlung besonders deutlich. Grüne Ampelphasen sind oft zu kurz, kommen spät – oder fehlen ganz. Beispiel: An der Ampel gegenüber vom Bahnhof Offenburg muss ich oft über 90 Sekunden warten. Für Autofahrende gibt es in der gleichen Zeit drei Grünphasen. Die Botschaft ist klar: Wer zu Fuß geht, hat Zeit. Wer fährt, hat Vorrang. Dabei müsste es genau andersherum sein – aus gesundheitlicher, ökologischer und städtebaulicher Sicht. ...

🚶‍♀️ Mein Alltag als Fußgängerin

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Ich gehe gerne zu Fuß. Doch wer sich zu Fuß durch eine Stadt bewegt, merkt schnell: Einfach ist das oft nicht. 🚧  Gehwege – oft ein Hindernis Schon die Gehwege selbst sind eine Herausforderung: Sie sind häufig schräg zur Straße abfallend, schmal, beschädigt oder zugeparkt. Zu zweit nebeneinander gehen? Meist nicht möglich. Und wenn dann noch jemand entgegenkommt, muss man sogar auf die Straße ausweichen – was gefährlich ist. 🔁   Umwege aus Sicherheitsgründen Sicherheit geht bei mir immer vor. Deshalb nehme ich bewusst längere Wege in Kauf: Ein Bäcker ist nur 100 Meter entfernt – aber ich gehe lieber zu einem, der 500 Meter weiter liegt. Der Weg dorthin ist sicherer. In die Stadt gehe ich oft mit mehreren hundert Metern Umweg – einfach, weil ich dort ruhiger und geschützter unterwegs bin. 👕    Sichtbarkeit ist mir wichtig Damit ich besser gesehen werde, habe ich mir eine neonfarbene Jacke gekauft. In der dunklen Jahreszeit trage ich zusätzlich eine Stirnleucht...

🤔❓ Warum dieser Blog ?

  Willkommen beim Blog „Zu Fuß in Offenburg“! Hier findest du meine persönlichen Beobachtungen und die Hindernisse im Alltag die mir aufgefallen sind. Ich gehe jeden Tag zu Fuß.   Das ist gesund, umweltfreundlich – und oft herausfordernd. Mit diesem Blog möchte ich zeigen, wie der Alltag von Fußgängerinnen/Fußgängern wirklich aussieht: Wo es gut läuft – und wo nicht. Ich mache auf Missstände aufmerksam, zeige persönliche Erlebnisse, Ideen für Verbesserungen und auch positive Beispiele. Denn: Fußgänger/innen sind ein wichtiger Teil des Verkehrs. Sie brauchen Raum, Sichtbarkeit und mehr Rücksicht.