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Oktober 2025

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3.10., 16:00 Uhr,  Positives Beispiel  Ortenberger Straße 34 Richtung Nr. 28 Ich ging auf dem Gehweg, als von hinten ein Radfahrer kam (auf der falschen Seite). Er fuhr normal schnell, doch ich erschrak, da ich ihn nicht erwartet hatte. Ich rief ihm „Geisterfahrer“ hinterher, er hörte es aber nicht. Nach einigen Metern drehte er um und kam mir entgegen. Ich sprach ihn freundlich an und erklärte, dass ich mich sehr erschrocken habe. Er zeigte Verständnis, entschuldigte sich mehrfach und erklärte, dass er den schmalen Radstreifen auf der Fahrbahn ungern benutze. So kann es auch gehen – ein gutes Beispiel für respektvollen Umgang. 06.10., ca. 14 Uhr – Bürgerpark, am Mühlbach Reiner Gehweg. Ich dachte, hier sei man wirklich einmal frei von jeglichem motorisierten Verkehr. Und dann kommen sie (E-Bikes) vorbei gerauscht, mit einer Selbstverständlichkeit.  07.10., 9:30 Uhr – Hauptstraße Ein Radfahrer fährt 20 cm hinter mir vorbei – ohne Klingel, ohne Ankündigung. Rücksicht h...
 Rückwirkend hier meine "Aufzeichnungen" von April bis September 2025: Ca Uhr Ort / Straße Vorfall / Beschreibung 09.04.25 13:00 Bruchstraße Nähe Bleiche Zweiradfahrer fast umgefahren, sehr hohes Tempo, intensiver motorisierter Verkehr. 18.04.25 13:10 Wasserstraße, Höhe City-Parkhaus Kfz mit geschätzt mind. 70 km/h. 19.04.25 09:30 Lange Straße vor Post Kfz mit hoher Geschwindigkeit, hat mich von der Straße verdrängt. 22.04.25 — Ortenberger Straße, Gehweg 5 Radfahrer entgegenkommend, ich musste ausweichen; meist zu hohe Geschwindigkeit. 25.04.25 — Friedrichstraße / Weingarten Beim Überqueren auf Radweg gestellt → beschimpft. 27.0...

Fuss e.V. Freiburg: 🚶‍♀️🚴‍♂️ Fuß oder Rad - Freund oder Feind?

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  Fuß und Rad – Freund oder Feind? Wenn es denn so einfach wäre. Klar ist: Zufußgehende haben häufig gute Gründe, sich über „Kampfradler“ aufzuregen, und Radfahrende ärgern sich nicht selten über Fußgänger:innen, die Radwege ignorieren und ihnen im Weg herumlaufen. Der Platz ist begrenzt und nicht immer kann oder will Rücksicht genommen werden. Da kommt schon Feindschaft auf – mehr von Fuß gegen Rad, denn die Zufußgehenden sind in aller Regel die Schwächeren. Aber die Radelnden sind auch die Schwächeren, nämlich gegenüber den Autofahrenden. Und genau da muss die Solidarität von Fuß und Rad anfangen. Wir sollten uns gemeinsam für eine Umverteilung des öffentlichen Raumes einsetzen und die Dominanz der Kraftfahrzeuge zurückdrängen. Die ihre Kraft und Dominanz ja bereits im Namen führen. Folglich setzt sich unser Verein nicht primär für den Kampf gegen Kampfradler ein, sondern  für ein friedliches Miteinander aller Verkehrsformen . Dazu gehört dann auch der öffentliche Personenve...

🤔❓ Warum dieser Blog ?

  Willkommen beim Blog „Zu Fuß in Offenburg“! Hier findest du meine persönlichen Beobachtungen und die Hindernisse im Alltag die mir aufgefallen sind. Ich gehe jeden Tag zu Fuß.   Das ist gesund, umweltfreundlich – und oft herausfordernd. Mit diesem Blog möchte ich zeigen, wie der Alltag von Fußgängerinnen/Fußgängern wirklich aussieht: Wo es gut läuft – und wo nicht. Ich mache auf Missstände aufmerksam, zeige persönliche Erlebnisse, Ideen für Verbesserungen und auch positive Beispiele. Denn: Fußgänger/innen sind ein wichtiger Teil des Verkehrs. Sie brauchen Raum, Sichtbarkeit und mehr Rücksicht.