🚶‍♀️ Mein Alltag als Fußgängerin

Ich gehe gerne zu Fuß. Doch wer sich zu Fuß durch eine Stadt bewegt, merkt schnell:
Einfach ist das oft nicht.

🚧 Gehwege – oft ein Hindernis

Schon die Gehwege selbst sind eine Herausforderung:
Sie sind häufig schräg zur Straße abfallend, schmal, beschädigt oder zugeparkt.
Zu zweit nebeneinander gehen? Meist nicht möglich.
Und wenn dann noch jemand entgegenkommt, muss man sogar auf die Straße ausweichen – was gefährlich ist.

🔁   Umwege aus Sicherheitsgründen

Sicherheit geht bei mir immer vor. Deshalb nehme ich bewusst längere Wege in Kauf:

  • Ein Bäcker ist nur 100 Meter entfernt – aber ich gehe lieber zu einem, der 500 Meter weiter liegt. Der Weg dorthin ist sicherer.

  • In die Stadt gehe ich oft mit mehreren hundert Metern Umweg – einfach, weil ich dort ruhiger und geschützter unterwegs bin.

👕   Sichtbarkeit ist mir wichtig

Damit ich besser gesehen werde, habe ich mir eine neonfarbene Jacke gekauft.
In der dunklen Jahreszeit trage ich zusätzlich eine Stirnleuchte.
Diese kleinen Maßnahmen helfen – aber sie zeigen auch: Als Fußgängerin bin ich auf mich allein gestellt. Ich sorge selbst für meine Sicherheit.

👟 Mein Verkehrsmittel: gute Schuhe

Ich gehe über sechs Millionen Schritte im Jahr – und das mit meinen eigenen Füßen.
Schuhe sind mein wichtigstes Verkehrsmittel.
Aber im Gegensatz zu Autofahrerinnen/Autofahrern, die für E-Autos staatliche Prämien bekommen, zahle ich jeden Kilometer selbst – mit meinen Schuhsohlen.


🚶‍♀️ Zu Fuß – gerne, aber sicher!

Trotz aller Hindernisse bleibe ich gerne zu Fuß unterwegs. Aber es braucht dringend bessere Bedingungen, damit der Weg durch die Stadt für Fußgängerinnen und Fußgänger sicherer, angenehmer und selbstverständlicher wird.


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